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Burundi hat seit seiner Unabhängigkeit 1962 mehrfach gewaltsamste Auseinandersetzungen erlebt und wird seit Jahren diktatorisch regiert. Der langjährige Bürgerkrieg hat viele Menschen traumatisiert, das soziale Gefüge zerrüttet und Familien und Gemeinschaften zerstört. Armut und Jugendarbeitslosigkeit verschärfen die Situation zusätzlich. Vor allem Frauen, Jugendliche und Kinder leiden an den psychologischen Folgen, welche sich durch posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen oder Angstzustände ausdrücken.

Mittendrin gibt es Inseln: Désiré Tuyishemeze, zum Beispiel, ist Psychologe, Gründungsmittglied der Forumtheater-Gruppe IKIRARO Arts und Vorsitzender eines Vereins zur Förderung mentaler Gesundheit, genannt Psychosocial Support-Umutwenzi. In seiner psycho-therapeutischen Arbeit mit Kindern integriert er die Methoden des Theatermachers August Boal und beschäftigt sich mit der Rolle des Theaters bei der Heilung psychologischer Traumata und Versöhnungsarbeit.

Unser Verein hat sich entschlossen Désiré bei der Fertigstellung seines Hauses, welches gleichzeitig zwei Zimmer für seine therapeutische Arbeit und ein Zimmer für die Unterbringung von lokalen Theatermacher*innen bietet, zu unterstützen.

Aktueller Stand der Bauarbeiten | Mai 2021

Das Haus ist mittlerweile zu 80% fertiggestellt. Allerdings führen die Auswirkungen der Corona-Pandemie in den letzten Monaten zu Verzögerungen beim Bau.